Seit einem knappen Monat besitze ich ein Nokia Lumia 820, welches mit Windows Phone 8 betrieben wird. Beim ersten Einschalten und Einrichten hat alles wunderbar und reibungslos geklappt. Die ersten Updates sind vom Windows Store sind auch recht zügig reingekommen, aber eine Funktion, womit der Benutzer in der Lage sein sollte, manuell nach allen Updates für seine Apps zu suchen, ist leider nicht vorhanden.

Da ich mein WLAN und auch EDGE/UMTS jede Nacht ausschalte, hatte ich seit guten 3 Wochen keine gesammelten Updates im Store zu sehen bekommen. Das Problem war die ausgeschaltete Internetverbindung über Nacht. Ich weiß es leider nicht, wie Microsoft die Updates verteilt, aber da sollte sich Microsoft definitiv etwas einfallen lassen, denn das ist eine Funktion, welche von vielen Windows Phone 8 Benutzern vermisst wird.

Wollte es euch nur mitteilen, falls der Eine oder Andere auch mit dem Problem zu tun hat.

Mein Lenovo Ideapad Y570 (Model 0862) Notebook ist mit Windows 7 Home Premium ausgeliefert worden und Lenovo hierzu noch keine Windows 8 Treiber auf der Supportseite gelistet hat, habe ich mich auf die Suche im WWW begeben.

Treiber für folgenden Komponenten:

- Audio
- Bluetooth
- Chipsatz
- LAN
- SD-Kartenslot
- Video (Intel & nVidia)
- Intel Management Engine

Das komplette Treiberpaket kann heruntergeladen werden unter: http://sdrv.ms/QbwgK9

Update:
Mittlerweile gibt es auch Windows 8 Treiber bei Lenovo: http://support.lenovo.com/en_US/rss/default.page?PROD=P014-S024-SS1840-MT5368-

Es ist möglich, dass der CIFS-Administrator vom SSH, RSH, Telnet, Console, SP Login ausgeschlossen wird, falls dies von der Umgebung her notwendig (Sicherheitsrichtlinie, oder Vorgabe), bzw. gewünscht ist. Hierfür muss die Rolle „admin“ angepasst werden, denn der lokale NetApp CIFS-Administrator wird nach dem CIFS-Setup standardmäßig in die „admin“ Rolle hinzugefügt.

In der CLI des Data ONTAPs als root einloggen und mit folgenden Befehlen kann man überprüfen, in welcher Gruppe und Rolle sich der Benutzer Administrator befindet:

- useradmin user list
Auflistung aller auf der NetApp vorhandenen Benutzer, dort taucht der Benutzer „Administrator“ auf, welcher sich in der Gruppe „Administrators“ befindet

useradmin group list
Auflistung aller vorhandenen Gruppen auf der NetApp. Wenn man sich die Gruppe „Administrators“ anschaut, wird man feststellen, dass ich diese in der Rolle „admin“ befindet.

- useradmin role list
Hier werden alle auf der NetApp verfügbaren Rollen aufgelistet, uns interessiert aktuell nur die „admin“ Rolle.

Die Rolle „admin“ ist mit folgenden Möglichkeiten (capabilities) versehen:

- login-*
Steuerung der Login möglichkeit über div. von NetApp unterstützte Protokolle

- cli-*
Festlegung zur Verwendung der NetApp Befehle

- api-*
Festlegung zur Abfrage der verschiedenen NetApp APIs, welche nur durch die login-http Rolle nutzbar sind.

- security-*
Diverse Sicherheitsoptionen / Möglichkeiten zur Steuerung der Passwörter und Benutzersteuerung.

In diesem Fall muss die login-* capability modifiziert werden, für dieses Beispiel nehme ich mir nur SSH, RSH und Telnet vor. Um mit dem nachfolgenden Befehl die anderen für die Rolle vorhandenen capabilities nicht raus zu löschen, sollten diese mit angehängt werden:

useradmin role modify admin –a login-console,login-sp,login-snmp,login-ndmp,login-http-admin,cli-*,api-*,security-*

Hierdurch wird dem lokale CIFS-Administrator der Zugang zur NetApp mittels SSH, RSH und Telnet verwehrt. Hiermit kann noch viel mehr umgestellt / eingestellt werden, es ist immer vom Vorhaben abhängig. Macht euch vorher ein Backup der Gruppe / Rollenkonfiguration, damit Ihr ggf. später die Konfiguration wieder den Ursprungszustand zurückbringen könnt.

Weitere Informationen zu den Commands innerhalb des Data ONTAPs sind zu finden unter (NetApp Account vorausgesetzt): https://library.netapp.com/ecmdocs/ECMM1281126/html/html/man1/na_useradmin.1.html

Durch eine Anfrage habe ich mich mit einem SnapMirror Problem befasst, wobei es sich um eine nicht richtig gelöschte SnapMirror Beziehung handelte.

Folgende Situation hatte sich ergeben:

  • Eine SnapMirror Beziehung zwischen 2 Volumes (von vol0 auf vol0_new) auf demselben Node (Filer) aufgebaut und die Replikation initialisiert.
  • SnapMirror Beziehung pausiert (quisce) und abgebrochen (break)
  • Das neue Volume vol0_new mit dem Root-Flag versehen (vol options vol0_new root) und den Node rebootet, damit das neue Volume auch zum Root-Volume umgestellt werden konnte.
  • Das alte „root” Volume offline gesetzt und gelöscht (destroyed)
  • Das Volume vol0_new zu vol0 unbenannt
  • Snapshots vom vol0 entfernt (SnapMirror Snapshots)
  • Den Eintrag unter /etc/snapmirror.conf gelöscht
  • SnapMirror auf off und wieder auf on gesetzt

Der zu der Zeit aktuelle SnapMirror Status zeigte aber immer noch eine Beziehung an (Status: unknown), obwohl keine Beziehung mehr bestehen dürfte. Es handelt sich hierbei nur noch um SnapMirror Einträge in der Registry, aber es gibt einen einfacheren Weg dieses Problem zu lösen:

Das Zielvolume vol0_new mit der entsprechenden Größe auf demselben Node erstellen und die SnapMirror Beziehung wieder aufbauen und initialisieren. Der Aufbau erfolgt am einfachsten über den onCommand System Manager. Wenn der SnapMirror Status direkt nach dem Wiederaufbau innerhalb der CLI abgefragt wird, wird die alte „defekte” Beziehung evtl. noch kurzfristig zusätzlich zu der neu aufgebauten Beziehung angezeigt, aber diese wird spätestens beim Initialisierungsvorgang der neuen Beziehung überschrieben.

NetApp bietet ein Data ONTAP Toolkit für PowerShell an, welches viele, wirklich nützliche Commandlets beinhaltet, mit denen man die NetApp-Systeme wunderbar administrieren und konfigurieren kann.

Um das Data ONTAP PowerShell Toolkit herunterzuladen, muss man sich bei NetApp unter http://support.netapp.com registrieren, falls noch kein Account vorhanden ist.

Es gibt 2 Möglichkeiten um das Toolkit zu installieren:

  1. Das “DataONTAP.zip” Archiv in das PowerShell-Modules Verzeichnis entpacken, welches man über PowerShell mit dem Befehl
    $env:PSModulePath

    herausfinden kann. Es werden evtl. 2 Verzeichnisse aufgelistet, bei mir ist es der Pfad: C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\Modules vorhanden.

  2. Zusätzlich zum DataONTAP.zip Archiv die “Install.ps1″ Datei in das gleiche Verzeichnis herunterladen.
    Damit das Install.ps1 Skript in der PowerShell Konsole ausgeführt werden kann, muss vorher die ExecutionPolicy wie folgt eingestellt werden

    Set-ExecutionPolicy remotesigned

    Jetzt kann das Install.ps1 Skript ausgeführt werden mit:

    .\Install.ps1

    Es kommt eine Abfrage in welches Verzeichnis das Toolkit “installiert” werden soll. Ein kleiner Tipp: Prüft vorher, welches der aufgelisteten Verzeichnisse auch vorhanden ist, damit bei der Abfrage auch das richtige gewählt werden kann.

Nach dem das Toolkit installiert worden ist, kann man das NetApp Module in die PowerShell Umgebung mittels

Import-Module DataONTAP

einbinden. Um sich die Hilfe anzeigen zu lassen, folgenden Befehl in der PowerShell Konsole eingeben:

Show-NaHelp

und schon erhält man eine komplette Übersicht der Cmdlets und auch der APIs.
Folgende Links zur NetApp Community kann ich euch empfehlen:

Viel Spaß beim ausprobieren, ggf. könnt Ihr mich bei Fragen auch gern kontaktieren.

Wenn unter der Windows 8 Beta Consume Preview (Beta) versucht wird Zugriff auf ein CIFS Share mittels NET USE zu bekommen, erscheint auf der Commandline-Ebene ein Fehler “Systemfehler 2148073478 aufgetreten.”

Die Beschreibung von Microsoft zum Problem:

This behavior may be due to the “Secure Negotiate” feature added to SMB 2.24 for the Windows “8″ beta release, which relies on the correct signing of error responses by all SMB 2 servers (including those supporting only protocol versions 2.0 and 2.1). Some third-party file servers do not respond with a signed error response causing the connection to fail.

Ein kleiner Hinweis: Falls der PowerShell Befehl aus dem Artikel unter Windows 8 ausgeführt wird, solltet Ihr das PowerShell “als Administrator” öffnen / ausführen, sonst kommt es zu einer Fehlermeldung.

Dieser Fehler ist unter der Knowledge Base Nummer “KB2686098″ zu finden.
Quelle: http://support.microsoft.com/kb/2686098

Seit der Veröffentlichung der Windows Server 8 (Datacenter, Beta) Version, besteht die Möglichkeit Volumen bezogen Daten zu Deduplizieren. Die Deduplizierung erfolgt auf beiden Systemen auf der Blockebene. Ohne viel Aufwand zu betreiben, habe ich einen kleinen Deduplizierungsvergleich zwischen Windows Server 8 Datacenter und ONTAP 8.1RC2 (auf FAS3040) gestartet. Hierfür habe ich auf beiden Systemen jeweils ein 20 GB Volume erstellt.

Für diesen Test habe ich folgende Daten verwendet (Gesamtkapazität: knappe 15 GB)

- 8250.0.WINMAIN_WIN8BETA.120217-1520_X64FRE_SERVER_DE-DE-HB1_SSS_X64FRE_DE-DE_DV5.iso (3,39 GB)
- de_windows_7_home_premium_with_sp1_x64_dvd_u_676536.iso (3,04 GB)
- de_windows_7_professional_n_with_sp1_x64_dvd_u_677183.iso (2,71 GB)
- Windows8-ConsumerPreview-32bit-German.iso (2,49 GB)
- Windows8-ConsumerPreview-64bit-German.iso (3,32 GB)
- Windows8-ConsumerPreview-Key.txt (28 Bytes)

Die Wahrscheinlichkeit für gleiche Blöcke in den oben aufgelisteten Daten ist sehr hoch und dadurch kann man auch eine hohe Deduplizierungsrate erwarten.

Deduplizierung auf Windows Server 8 Datacenter (Beta)
Vor der Deduplizierung:
Kapazität 19,9 GB
Belegt: 15,1 GB
Frei: 4,79 GB

Nach der Deduplizierung:
Kapazität: 19,9 GB
Belegt: 7,13 GB
Frei: 12,7 GB
Eingespart: 8,11 GB (54%)

Deduplizierung auf FAS3040 (ONTAP 8.1RC2)
Vor der Deduplizierung:
Kapazität 20 GB
Belegt: 15 GB
Frei: 5 GB

Nach der Deduplizierung:
Kapazität: 20 GB
Belegt: 14 GB
Frei: 6 GB
Eingespart: 1 GB (7%)

Eigentlich hätte ich von der NetApp erwartet, dass die Deduplizierungswerte gleich, bzw. besser als die vom Windows Server 8 sein würden. Der Zukunftstrend geht klar in Richtung Deduplizierung, damit möglichst viele Daten effizient auf den Festplatten abgelegt werden können.

Falls Ihr noch weitere Infos wünscht, so äußert diese bitte in Kommentaren.


Update (06.03.2012):

Für den 2. Test habe ich eine FAS2240-2 und wieder den Windows Server 8 Datacenter Beta verwendet. Damit der Deduplizierungs-Test aus einer anderen Sicht betrachtet werden kann, nahm ich diesmal VMDK-Dateien aus meiner VMware Workstation 8.

Es handelt sich um 4 virtuelle Maschinen (Windows 7 Pro SP1 x64, Windows Server 2008 Enterprise x64 und 2 x Windows XP Pro SP3) welche eine Gesamtgröße von 45,4 GB aufweisen. Hierfür habe ich auf beiden Systemen ein 60 GB Volume erstellt. Bei der NetApp handelt es sich diesmal um ein 64-Bit Volume.

Beginnend mit Windows Server 8: Nach der Deduplizierung wurden genau 30,04 GB (66%) an Platz eingespart. Die FAS2240-2 (ONTAP 8.1RC2) sparte genau 19GB (39%) ein.

Bin immer mehr und mehr vom Windows Server 8 beeindruckt, was die Deduplizierungsrate angeht. Auch wenn die Werte der NetApp schlechter sind, könnte ich heute ohne eine NetApp nicht mehr anständig arbeiten ;-)
Wenn ich unter Windows 8, bzw. Windows Server 8 ein paar virtuelle Maschinen eingerichtet habe, werde ich diese ebenfalls zum Vergleich Deduplizieren lassen.

Lange Inaktivität im Blog, keine Veränderungen… das alles hat nun ein Ende. War mit NetApp Schulungen und Zertifizierungen beschäftigt. Seit gestern bin ich auch offiziell NetApp “AIP/CDP und APSP Autorisiert”, somit darf ich NetApp Systeme einrichten :-)

NetApp Certified Data Administrator

Um hier etwas mehr Content rein zubringen, werde ich verstärkt versuchen mich auf das Thema NetApp zu konzentrieren und somit auch NetApp-Artikel zu veröffentlichen.

Stay tuned…

Heute will ich mich mit dem Virtual Machine Servicing Tool (kurz: VMST) beschäftigen und bin erst mal nach der Installation an folgender Fehlermeldung gescheitert:

Could not find PsExec related files. Please download and copy PsExec utility into the Servicing Tool bin folder.

Das Tool “PsExec” wird von VMST benötigt, um bestimmte Prozesse auf den VM’s starten zu können. Es reicht nicht, nur die PsExec.exe in das Programmverzeichnis “C:\Program Files\Microsoft Offline Virtual Machine Servicing Tool\bin” zu kopieren, sondern es muss auch noch die pdh.dll Datei mitkopiert werden, damit die Komponenten zusammenarbeiten können.

Ich hoffe, dass dieser Hinweis dem einen oder anderen hilft, bzw. geholfen hat.