Windows Server 2008: Mehrere gleichzeitige Remotedesktopverbindungen (RDP) zulassen

Wie man es vielleicht vom Windows Server 2003 gewohnt ist, kann man sich auf einen Server mit 2 Remotedesktopverbindungen gleichzeitig verbinden, was so manchen Administratoren das zusammenarbeiten erleichtert. Diese Option ist im Server-Betriebssystem Windows Server 2008 nicht standardmäßig aktiviert.

Mit folgenden, wenigen Schritten kann die Remotedesktop-Mehrfachverbindung aktiviert werden:

  1. Start
  2. Verwaltung
  3. Remotedesktopdienste
  4. Konfiguration des Remotedesktop-Sitzungshosts
  5. Im mittleren Bereich des Fensters unter “Einstellungen bearbeiten” und “Allgemein” die Option “Nur eine Sitzung pro Benutzer zusallen” deaktivieren

Somit hat man wieder die Möglichkeit sich mehrfach auf den Server per Remotedesktop zu verbinden und auch ggf. eine Sitzung (Session) zum zusammenarbeiten teilen.

Internet Explorer 9 Release Candidate deinstallieren

Für alle, die die Internet Explorer 9 Release Candidate Installation bereuen, gibt es hier Abhilfe:

Die folgenden Anweisungen gelten für Anwender von Windows 7 und Windows Vista.

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, geben Sie im Suchfeld Programme und Funktionen ein, und klicken Sie dann im linken Bereich auf Installierte Updates anzeigen.
  2. Führen Sie unter Update deinstallieren einen Bildlauf nach unten zum Bereich Microsoft Windows durch.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Windows Internet Explorer 9, anschließend auf Deinstallieren und klicken Sie auf Ja, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
  4. Klicken Sie auf eine der folgenden Schaltflächen:
    • Jetzt neu starten (Hiermit schließen Sie den Vorgang zum Deinstallieren von Internet Explorer 9 ab und stellen die vorherige Version von Internet Explorer wieder her.)
    • Später neu starten (Hiermit wird gewartet, bis der Computer heruntergefahren oder neu gestartet wird.)

Anmerkung

Wenn Sie Internet Explorer 9 Release Candidate deinstalliert haben, steht die zuvor installierte Version von Internet Explorer wieder auf dem Computer zur Verfügung. Sie muss nicht erneut installiert werden.

Dieser Artikel ist im Orginalzustand zu finden unter: http://windows.microsoft.com/de-de/internet-explorer/help/ie-9/how-do-i-install-or-uninstall-internet-explorer-9

Windows XP: Remotedesktop (RDP) Unterstützung aktivieren

Die Remotedesktop Unterstützung wird zur heutigen Zeit häufig verwendet, damit man sich auf Computer remote aufschalten kann. In den meisten fällen, wird dieses Verfahren innerhalb von Firmennetzwerken angewendet.

Um Remotedesktop (RDP) zu aktivieren, folgende Schritte durchführen:

Auf Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung und dort auf System klicken. Nun ist ein neues Fenster offen mit dem Titel “Systemeigenschaften“, dort auf den Reiter “Remote” klicken und nun gibt es die Option “Benutzern erlauben, eine Remotedesktopverbindung herzustellen“. Wenn diese Option aktiviert wird, dann besteht die Möglichkeit sich per Remotedesktopverbindung, welche zu finden ist unter: Start -> Programme -> Zubehör -> Remotedesktopverbindung, auf den Computer per IP Adresse oder Computernamen zu verbinden.

Windows 7: Produktschlüssel durch die Eingabeaufforderung ändern

1. Klicken Sie unter Start -> Alle Programme -> Zubehör auf die Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste und wählen den Punkt “Als Administrator ausführen”.

2. Jetzt folgenden Befehl eingeben: slmgr.vbs -ipk
und mit Enter bestätigen. Nach der Eingabe kommt ein Fenster mit dem Titel “Windows Scripting Host” und teilt mit, das der Windows Produktschlüssel erfolgreich installiert wurde.

3. Zum schluß das Windows 7 mit folgenden Befehl aktivieren: slmgr.vbs -ato
Nach der Aktivierung erfolgt ebenfalls eine Meldung (Titel “Windows Scripting Host”), in der angezeigt wird, dass das Windows 7 erfolgreich mit dem Produktschlüssel aktiviert wurde.

Das starten von einer virtuellen Festplatte wird auf diesem System nicht unterstützt

Seit Windows 7 gibt es die Möglichkeit eine virtuelle Windows 7 Installation durchzuführen. Diese kann auf einer beliebigen Partition abgelegt werden. Die Installation des virtuellen Windows 7 Betriebssystems erfolgt in einer virtuelle Fesplatte, VHD Format. Es muss allerdings beachtet werden, dass nicht jede Windows 7 Version eine virtuelle Installation unterstützt. Folgende Windows 7 Versionen unterstützen diese Fuktion:

  • Windows 7 Ultimate
  • Windows 7 Enterprise

Folgende Windows 7 Versionen werden nicht unterstützt:

  • Windows 7 Starter
  • Windows 7 Home Basic
  • Windows 7 Home Premium
  • Windows 7 Professional

Natürlich kann man mit jeder Windows 7 Version eine virtuelle Windows 7 Installation durchführen, allerdings erscheint dann bei den nicht unterstützten Windows 7 Versionen folgende Meldung: Lizenzfehler: Das starten von einer virtuellen Festplatte wird auf diesem System nicht unterstützt.

Diese Meldung sagt eindeutig aus, dass das booten des virtuellen Windows 7 Betriebssystems unter der verwendeten Windows 7 Version nicht möglich ist.

Virtuelle Festplatte unter Windows 7 erstellen

Seit Windows 7 gibt es die Möglichkeit, virtuelle Festplatten in VHD Format zu erstellen. Diese virtuellen Festplatten können auf einer externen Festplatte, oder auch einem USB-Stick gespeichert und vom jedem Windows 7 Betriebssystem ins System eingebunden werden.

Um eine virtuelle Festplatte zu erstellen, sollte als erstes die Computerverwaltung aufrufen, hierfür gibt es 3 Möglichkeiten:

  1. Unter Start - Systemsteuerung - Verwaltung die Computerverwaltung öffnen
  2. Unter Start, Computer mit der rechten Maustaste betätigen und anschließend auf Verwalten klicken
  3. Die Tastenkombination Windowstaste + R drücken, somit erscheint das Ausführenfenster, dort compmgmt.msc eingeben und mit Enter bestätigen

Nachdem ein der drei oben genannten Schritte ausgeführt wurde, erscheint das Computerverwaltungsfenter

Computerverwaltung

Windows 7: Computerverwaltung

In der Computerverwaltung unter Datenspeicher, die Datenträgerverwaltung öffnen. Nach kurzer Wartezeit werden alle Festplatten und falls vorhanden auch die Wechseldatenträger aufgelistet. Nun im Menü unter Aktion, den Punkt Virtuelle Festplatte erstellen betätigen, somit öffnet sich ein neues Fenster.

Windows 7: Virtuelle Festplatte erstellen und anfügen

Windows 7: Virtuelle Festplatte erstellen und anfügen

Nun gibt es die Möglichkeit eine virtuelle Festplatte zu erstellen. Als erstes sollte der Speicherort für die virtuelle Festplatte angegeben werden, dieser kann durch den “Durchsuchen” Button ausgewählt werden. Nachdem der Speicherort ausgewählt worden ist, sollte die Größe der virtuellen Festplatte angegeben werden.

Zum Schluß bietet das System 2 Formate der virtuellen Festplatte an:

  1. Dynamisch erweiterbar: Durch dieses Format wird die Größe der virtuellen Festplatte auf eine fest maximale Größe erweitert, während Daten darauf gespeichert werden.
  2. Feste Größe: Für dieses Format wird die virtuelle Festplatte unabhängig von der darauf gespeicherten Datenmenge ein fester Speicherplatz verwendet.

Um diese beiden Methoden mit simplen Worten zu beschreiben:
Eine Dynamisch erweiterbare virtuelle Festplatte beansprucht auf dem Dateisystem wirklich nur so viel platz, wie viel auch tatsächlich auf der virtuellen Festplatte beansprucht wird. Beispiel: Eine virtuelle Festplatte die dynamisch erweiterbar ist, wird mit einer Größe von 20 GB erstellt. Auf dieser virtuellen Festplatte werden Datenmengen von 3 GB abgelegt, somit werden auch nur 3 GB auf dem Dateisystem beansprucht. Jedoch kann sich die dynamisch erweiterbare Festplatte nur bis zu 20 GB ausweiten.

Bei der virtuellen Festplatte mit der festen Größe, werden sofort die 20 GB auf dem Dateisystem beansprucht, egal ob sich auf der virtuellen Festplatte nur 3 GB Daten befinden.

Nachdem die virtuelle Festplatte erstellt wurde, landet diese in der Auflistung der Festplatten (mittlere Spalte, unten). Die neu erstellte virtuelle Festplatte wird zunächst als ein unbekannter und nicht initialisierter Datenträger aufgelistet.

Windows 7: Datentraegerverwaltung

Windows 7: Datentraegerverwaltung, Festplattenübersicht

Um diese neu erstellte virtuelle Festplatte dem System bekannt zu machen, muss diese erstmal initialisiert werden. Diese Datenträgerinitialisierung starte man, in dem auf den Datenträger 3 (die Zahl ist vom System zu System unterschiedlich, je nach Festplattenanzahl) mit der rechten Maustaste klicken und den Punkt Datenträgerinitialisierung wählen.

Windows 7: Datenträgerverwaltung, Festplatte initialisieren

Windows 7: Datenträgerverwaltung, Festplatte initialisieren

Nachdem auf die Datenträgerinitialisierung geklickt wurde, erscheint ein neues Fenster, welches einfach mit OK bestätigt wird. Zum Schluss muss der virtuellen Festplatte ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen werden, dieses erfolgt ebenfalls mit einem rechtsklick auf den Datenträger 3 und dann auf “Neues einfaches Volume”

Datenträgerverwaltung: Neues einfaches Volume

Windows 7: Datenträgerverwaltung, neues einfaches Volume erstellen

Anschließend öffnet sich ein Assistent zum Erstellen neuer einfacher Volumes. Die virtuell erstellte Festplatte wird genauso behandelt, wie eine physische Festplatte in dieser Hinsicht.